Meine Notenausgaben

Bach: WTKI Präludium 13 in (Fis) in (Ges) Fuge in (Fis) in (Ges) Fuge 18 — Chopin: Préludes: 1 2 5 8 11 14 18 21 22 23 — Schumann: Albumblätter Nr.2

Meine Notensatzausgaben für Klavier (oben im Menue)

sind vor allem für den praktischen Gebrauch im Klavierunterricht und beim Üben gedacht. Sie können PianistInnen aber auch einen neuen Blick auf die Kompositionsstruktur eines Werkes geben.

Die Inspiration für meine Notenausgaben verdanke ich dem Pianisten Ray Alston, der auf seiner Internetseite www.pianopracticaleditions.com eigene (neu gestaltete) Ausgaben von großen Klavierwerken zur Verfügung stellt.

Die neuen Notensätze sollen die „veralteten“ und oftmals  sehr komplizierten Notenausgaben (vor allem der Musik um ca. 1900) übersichtlicher gestalten und so einen einfacheren Zugang zu einem Stück ermöglichen. Als Musiklehrer habe ich häufig Orchestersätze umgeschrieben, damit sie für Schulorchester und andere Instrumentalgruppen darstellbar wurden. Wurden hierbei nun tatsächliche Vereinfachungen am musikalischen Ergebnis vorgenommen, so finden sich bei meinen Notensätzen für Klavier keine Veränderungen an der klingenden(!) Komposition, sondern ausschließlich am N OTENSATZ! Für mich ist es sehr wichtig und zwingend, dass die Originalausgabe beim Studium eines Stückes UNBEDINGT vorliegen muss, um den beabsichtigten Charakter des Stückes zu verstehen.

Veränderungen betreffen:

Tonart

Taktart

Zuweisung zu den Händen

Pausenzeichen (ausgedünnt)

Vorzeichen (ignorieren (teilweise) vorgeschriebene enharmonische Verwechslungen)

große und kleine Noten (werden intuitiv benutzt)

Notensysteme (manchmal wird auf ein Notensystem gekürzt oder auf drei erweitert).

Es soll eine ARBEITSPARTITUR sein. Viele Stücke, die vorher mühsam auseinandergenommen werden mussten,  um die Noten zu erkennen und zu lernen, können so relativ  einfach oftmals vom Blatt gespielt werden. Ich denke, das ist eine große Hilfe, nicht nur für den Klavierunterricht.

Trotzdem  – noch einmal – gebieten es der Respekt vor dem Komponisten und die Verantwortung  für die Werktreue, dass immer gemeinsam mit den Urtextausgaben studiert wird.

Letztendlich geht es doch immer um das musikalische Ergebnis!

Und das ist am Ende das Original geblieben.

Walter Köhler 2021